Vom Dichten und Denken - der Abi-Ball 2016

23. Juni 2016

Im festlich geschmückten Konzilsaal feierten die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten mit ihren Angehörigen und ihren Lehrkräften die bestandene Abiturprüfung.

Führten durch das Programm: Johannes Hartwig und Jill Trummer
aus der Jahrgangsstufe 2


Elternvertreter Bernd Sonneck und Schulleiter Martin Pohlmann-Strakhof führten gemeinsam eine Anekdote über die wichtigen Dinge im Leben vor: Ein Philosophie-Professor füllte vor seiner Klasse eine Vase mit Golfbällen. Die anscheinend volle Vase fasste jedoch noch eine Menge Kieselsteine. In die nun noch vollere Vase passte wiederum noch eine Dose Granulat - es füllte die kleinsten verbliebenen Zwischenräume.



Wie Herr Sonneck vorführte, passte jedoch schließlich noch der Inhalt einer Dose Bier in die Vase. Herr Pohlmann-Strakhof erläuterte dann die Intrepretation des Professors - die Vase symbolisiert das Leben. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge im Leben wie Familie oder Gesundheit. Die Kieselsteine stehen für andere Dinge im Leben wie Wohnung oder Auto.

Das Granulat steht für die Kleinigkeiten. Wichtig ist, den Golfbällen genügend Raum zu lassen, denn in eine Vase voller Granulat passen keine Golfbälle mehr rein. Die Kleinigkeiten sollen also nicht die wichtigen Dinge im Leben verdrängen. Was aber symbolisiert das Bier? Das ist die Pointe der Anekdote: Der Professor wollte zeigen, dass, egal wie schwierig das Leben manchmal sein kann, es immer noch Platz hat für ein Bierchen.



Die Tutorinnen der Jahrgangsstufe 2 Frau Kreickmann, Frau Mayer und Frau Prox ließen die drei Jahre Oberstufe mit ihren Schützlingen liebevoll Revue passieren.


Nun galt es noch, die Besten in den einzelnen Fächern mit Preisen auszuzeichnen. Den Preis für herausragende Leistungen im Profilfach VBL erhielt im "klassischen" WG-Profil Florian Winz, im Internationalen Profil wurde Nina Thorn ausgeichnet. Sie durfte noch viele weitere Preise in Empfang nehmen und wurde schließlich als Jahrgangsbeste geehrt.


Den Sozialpreis des Fördervereins erhielt Eda Aktas, die sich in der Schülermitverantwortung engagiert und sich stets für andere eingesetzt hatte.


Alle auf einen Blick: 25 Abiturientinnen und 25 Abiturienten samt ihrer Hochschulreifezeugnisse - mit der Durchschnittsnote 2,6 vielleicht doch eher Denker als Dichter...